Aktuelle Meldungen

Messinger_Klausmann
v.l.: L. Klausmann, N. Messinger

Paralympics in PyeongChang: Nico Messinger und Lutz Klausmann |

Der 23-jähringe Nico Messinger vom Ring der Körperbehinderten Freiburg wurde zum ersten Mal für die Paralympics nominiert. Nico Messinger startet im Skilanglauf und tritt aufgrund seiner Sehbehinderung zusammen mit seinem Begleitläufer Lutz Klausmann (SV St. Georgen) in der Startklasse der Sehbehinderten an. Auch für Lutz Klausmann ist es die erste Teilnahme an Paralympischen Spielen.

Details >>>

Paralympics
© Ralf Kuckuck/DBS

Andrea Eskau trägt die deutsche Fahne |

Eigentlich macht sie sich ja nicht viel aus Eröffnungsfeiern und konzentriert sich lieber auf ihre Rennen. Doch als Andrea Eskau vom USC Magdeburg gefragt wurde, ob sie am Freitagabend (Ortszeit) an der Spitze der Deutschen Paralympischen Mannschaft die Fahne ihres Landes ins Stadion von PyeongChang tragen möchte, musste sie nicht lange überleben. „Das ist eine große Ehre für mich und freut mich sehr“, sagt die 46-Jährige, die eine logische Wahl für diese Aufgabe ist.

Details >>>

Vivian Hösch

Paralympics in PyeongChang: Vivian Hösch |

Vivian Hösch vom Ring der Körperbehinderten Freiburg tritt nach Sotchi 2014 bereits zum zweiten Mal bei Paralympics an. Die 26-jährige Hösch startet gemeinsam mit ihrem Begleitläufer Florian Schillinger im Biathlon sowie im Skilanglauf in der Startklasse „B1“ der Sehbehinderten. In Sotchi belegte Hösch im Langlauf über fünf Kilometer Freistil den sechsten Platz und im Biathlon über die sechs Kilometer Distanz den fünften Platz. Außerdem wurde sie im Biathlon über 6 Kilometer Dritte bei den Weltmeisterschaften 2015 in Cable (USA). 2016 konnte sie im Biathlon den dritten Platz im Gesamtweltcup gewinnen.

Details >>>

Freiburg-Steinbach-Frankfurt/Main-PyeongChang – BBS verabschiedet seine Paralympioniken |

Gestern Vormittag verabschiedete der BBS an der Südbadischen Sportschule Steinbach im Rahmen einer kleinen Feier und einem Pressegespräch seine Athletinnen und Athleten offiziell zu den Paralympischen Winterspielen (09. – 18. März 2018) ins südkoreanische PyeongChang. In Anwesenheit der regionalen Presse, des Fernsehsenders Baden-Württemberg TV sowie zahlreicher Gäste, führte BBS-Präsident Dr. Erwin Grom kompetent und kurzweilig durch die Pressekonferenz.

Im unmittelbaren Anschluss an die Verabschiedung wurden die Sportlerinnen und Sportler zusammen mit ihren Trainern und Betreuern mit Luxuslimousinen des BBS-Partners BMW ahg Baden-Baden von BBS-Mitarbeitern zum Flughafen Frankfurt/Main gebracht.

Hier einige Bildimpressionen der gestrigen Verabschiedung:

Details >>>

DBS

Deutscher Menschen mit Behinderung gleichberechtigt berücksichtigt: Behindertensportverband e.V. begrüßt Koalitionsvertrag |

Menschen mit Behinderung sind im Sportteil des Koalitionsvertrages gleichberechtigt berücksichtigt. „Wir freuen uns über die ausdrückliche Anerkennung, dass der Sport einen gesamtgesellschaftlichen Betrag leistet, indem er Menschen mit und ohne Behinderung verbindet und dazu beiträgt, Barrieren und Vorurteile abzubauen“, sagt DBS-Generalsekretär Thomas Urban.

Der Koalitionsvertrag geht darüber hinaus auch auf wichtige Dinge wie die beschlossene Reform zur Förderung des Leistungssports sowie die effektive Bekämpfung von Doping ein. Positiv ist zudem, dass mit Blick auf künftige Sportgroßveranstaltungen beachtet wurde, den paralympischen Sport gleichberechtigt zu berücksichtigen. Auch an anderer Stelle des Koalitionsvertrages sind positive Ansätze zu verzeichnen.

In einem eigenen Abschnitt zur Barrierefreiheit ist festgeschrieben, dass Initiativen zu mehr Barrierefreiheit in Städten und Gemeinden gestärkt werden sollen und Anreize durch entsprechende Förderprogramme gesetzt werden sollen. „Eine flächendeckende, behindertengerechte Sportinfrastruktur ist zwingende Voraussetzung, um Inklusion im und durch Sport im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention voranzutreiben und die selbstbestimmte und gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung zu gewährleisten“, betont Urban. Der zweite Teilhabebericht der Bundesregierung über die Lebenslagen von Menschen mit Beeinträchtigungen hat gezeigt, dass Menschen mit Behinderung deutlich seltener Sport treiben als Menschen ohne Behinderung, was unzweifelhaft auch am Zustand und den Nutzungsmöglichkeiten der Sportstätten liegt.

Die Impulse des DBS zum Koalitionsvertrag sind auf der Homepage des DBS abrufbar.

Details >>>

Martin Fleig
Foto: Ralf Kuckuck

Paralympics in PyeongChang: Martin Fleig |

Im Biathlon und im Skilanglauf tritt Martin Fleig an. Der 28-Jährige startet aufgrund seiner Behinderung (Spina Bifida) in der Startklasse „sitzend – LW 11,5“. Bei den Paralympics in Sotchi belegte Fleig den neunten Platz im Biathlon über 7,5 und 12,5 Kilometer sowie Platz acht im Biathlon über die 15 Kilometer und im Langlauf über die 10 Kilometer Distanz. Bei der Heim-Weltmeisterschaft in Finsterau im vergangenen Jahr erreichte Fleig im Langlauf über 15 Kilometer und im Biathlon über 7,5 Kilometer jeweils den dritten Platz. Im Biathlon über die 12,5 und 15 Kilometer Distanz holte er sich den Weltmeistertitel.

Details >>>

BBS-Logo

Paralympics in PyeongChang: Alexander Ehler |

Der 48-jähringe Alexander Ehler vom SV Kirchzarten wurde zum ersten Mal für die Paralympics nominiert. Die sportlichen Wurzeln des aus Kasachstan stammenden "Oldie" im Nordic Paraski-Team, liegen beim Skilanglauf. 1992 verpasste Alexander Ehler aufgrund eines Motarradunfalls die Qualifikation zu den Olympischen Spielen. Heute, 26 Jahre danach, wurde er vom Deutschen Behindertensportverband zu den Paralympics nach PyeongChang nominiert und startet aufgrund einer Beinlängendifferenz von 6 Zentimetern im Skilanglauf und im Biathlon in der Startklasse „LW 4“. 

Details >>>

Road to PyeongChang
© Ralf Kuckuck, DBS-Akademie

Auf der Piste werden die Teamkolleginnen zu Konkurrentinnen |

Vor vier Jahren räumte Anna Schaffelhuber alles ab. Fünf Starts, fünf Siege bei den Paralympischen Spielen in Sotschi 2014 – eine außergewöhnliche Bilanz. Die querschnittgelähmte Monoskifahrerin hat in Russland Geschichte geschrieben, wurde zum Gesicht der Spiele. Ebenfalls sehr erfolgreich war bei ihrer Paralympics-Premiere Teamkollegin Anna-Lena Forster mit drei Medaillen. Beide treten in derselben Startklasse an, sind Kontrahentinnen im Kampf um Edelmetall. Damals hatte Forster keine Probleme mit ihrer Rolle als Nummer zwei – doch jetzt will sie heraus aus dem Schatten.

Details >>>

Anna-Lena Forster
© Ralf Kuckuck

Paralympics in PyeongChang: Anna-Lena Forster |

Vom 09. bis 18. März 2018 finden in PyeongChang (Südkorea) die Paralympischen Winterspiele statt. Mit dabei sind auch sechs Teilnehmer aus Baden, u. a. Anna-Lena Forster (Para Ski alpin). Nachfolgend möchten wir die Athletin kurz vorstellen:

Anna-Lena Forster vom BRSV Radolfzell startet in der Regel in allen Disziplinen des Ski alpins. Aufgrund ihrer Behinderung (Amelie rechtes Bein, Femurhypoplasie linkes Bein) tritt sie in der Startklasse „sitzend LW 12-1“ an. Für die 22-Jährige ist es die zweite Paralympics-Teilnahme nach Sotschi im Jahr 2014. Bereits damals war sie sehr erfolgreich und belegte in der Abfahrt Platz vier, im Riesenslalom Platz drei, im Slalom und in der Super-Kombination wurde sie jeweils Zweite. Auch zwischenzeitlich war sie sehr erfolgreich im Weltcup unterwegs und gewann in der Saison 2015/16 den Gesamtweltcup. 2017 wurde sie bei den Weltmeisterschaften in Tarvisio (Italien) Dritte in der Super-Kombination, im Slalom holte sie sich den Vizeweltmeistertitel. Dementsprechend hat sie sich für die Paralympischen Winterspiele in PyeongChang hohe Ziele gesetzt und darf auf gute Platzierungen hoffen.

Details >>>

Rolling Chocolate

Rolling Chocolate gewinnen Zweitliga-Spitzenspiel gegen die Lahn-Dill Skywheelers |

Nach zwei knapp verlorenen Heimspielen in Folge sind Kirchheims Rollstuhlbasketballer zurück in der Erfolgsspur. Im Spitzenspiel des 12. Spieltags in der 2. Bundesliga Süd bezwangen die Rolling Chocolate Heidelberg (2. Platz) die Lahn-Dill Skywheelers (3. Platz) am Ende souverän mit 60:49. Damit sicherten sich die Rolling Chocolate Heidelberg auch den hart erarbeiteten und überraschend guten 2. Tabellenplatz in der 2. Bundesliga Süd endgültig ab.

„Wir sind nach dem Sieg gegen die Skywheelers drei Spieltage vor Ende der Saison schon sicherer Zweiter, wer hätte das vor Beginn der Spielzeit gedacht… Ich bin mächtig stolz, Trainerin dieser eingeschworenen Heidelberger Truppe sein zu dürfen, die eindrucksvoll bewiesen hat, was man mit Teamspirit und mentaler Stärke alles erreichen kann“, zog Rolling-Chocolate-Trainerin Christa Weber nach dem letzten Heimspiel der Saison beeindruckt Zwischen-Resümee. 

Details >>>