1. Tag:
Gold für Daniela Schulte
Insgesamt
10 Mal waren die deutschen Farben in den Finals am ersten Tag vertreten
Den
ersten Titel bei der IPC-Weltmeisterschaft im Schwimmen der Sportler mit
Handicap erschwamm die sehbehinderte Daniela Schulte (S11, PSC Berlin). Sie
konnte über 200m Lagen ihren eigenen Weltrekord auf 2:52,36 verbessern und wurde damit Weltmeisterin im
niederländischen Eindhoven.
Daniel
Simon (S13, PSC Berlin) erreichte mit einer weiteren Leistungssteigerung - 2:20,76 auf 200m Lagen -
gegenüber dem Vorlauf einen unerwarteten guten sechsten Platz. Daniel Schäfer
(S8, PSC Berlin) konnte über 100m Rücken in 1:13,25 seine Vorlaufleistung bestätigen und erfüllte
das gesetzte Ziel, unter die sechs Besten der Welt vorzudringen, mit einem
fünften Platz.
Neben
Daniela Schulte konnte noch Annke Conradi (S3, Regensburg) über 50m Freistil
eine Bronzemedaille erringen.
2.Tag:
Gold für Kirsten Bruhn und Silber für Verena Schott , Annke Conradi und Niels
Grunenberg
Auch
der zweite Tag im Wettkampfbecken bei der IPC-Schwimm-WM in Eindhoven war für
das Team aus Deutschland ausgesprochen erfolgreich.
Herausragend
ist das Ergebnis von Kirsten Bruhn (PSV-Union-Neumünster) in Weltrekordzeit von
01:33,85 über
100m Brust. In diesem Rennen holte Verena Schott (BV Leipzig) Silber mit neuer
persönlicher Bestzeit von 01:51,39.
Annke
Conradi (SC Regensburg) errang Silber über 200m Freistil.
Leider
konnte Niels Grunenberg vom PSC Berlin seinen Vorlaufsieg nicht wiederholen und
gewann knapp geschlagen Silber über 100m Brust.
Nach
Gold über 200m Lagen am Sonntag errang Daniela Schulte (PSC Berlin) Bronze über
100m Brust, ebenso wie Christoph Burkard (TV/TSV Rottweil) über ebenfalls 100m
Brust.
3. Tag:
Gold für Daniela Schulte und Silber für Christoph Burkardt
Insgesamt
5 Medaillen fischten die deutschen Sportler aus dem Wasser. Zusätzlich gab es
noch 11 Platzierungen unter den ersten 6.
Die
Medaillen errangen Daniela Schulte mit Gold über 100 m Schmetterling und Bronze
über 100 m Freistil. Christoph Burkardt Silber über 400 m Freistil. Annke
Conradi Bronze über 50 m Rücken und Sebastian Iwanow über 50 m Freistil.
4. Tag:
1 mal Gold für Kirsten Bruhn und 2 mal Silber für Verena Schott und Annke
Conradi
Insgesamt
gab es für das Team Deutschland 6 Platzierungen unter den ersten 6.
Der 4.
Tag bei der IPC-Weltmeisterschaft im Schwimmen in Eindhoven brachte der
deutschen Mannschaft 1 Gold- und 2 Silbermedaillen.
Kirsten
Bruhn schwamm in einem äußerst spannendem Rennen Weltrekord über 100 m Rücken.
Verena
Schott unterbot wie die Siegerin Simmonds aus Großbritannien die alte
Welrekordmarke vom Mai dieses Jahres und belegte knapp geschlagen Rang 2.
Annke
Conradi belegte ebenfalls einen 2. Platz über 100 m Freistil.
Weitere
gute Ergebnisse erzielten Daniela Schulte (4. 50 m Freistil), Maike Schnittger
(5. 50 m Freistil) und Swen Michaelis (5. 200 m Lagen).
Kontakt:
Heike
Hauf-Rintelmann
Pressesprecherin
Deutscher
Behindertensportverband
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