Der BBS hat sich seit seiner Gründung bis heute mit seinen über 42.000 Mitgliedern zu einem der großen Behindertensportverbände in Deutschland entwickelt. Er besteht aktuell aus 381 Vereinen, in denen über 2.000 ehrenamtlich tätige Mitarbeiter mit sozialem Engagement den Sport organisieren und die Sportler betreuen.
Rehabilitationssport kommt für behinderte und von Behinderung bedrohte Menschen in Betracht, um sie unter Beachtung der spezifischen Aufgaben des jeweiligen Rehabilitationsträgers möglichst auf Dauer in die Gesellschaft und das Arbeitsleben einzugliedern.
Mit verschiedenen Projekten zeigt der BBS die vielfältigen Sportmöglichkeiten von Menschen mit einer Behinderung auf und möchte damit den Ausbau von inklusiven Sportangeboten im organisierten Sport vorantreiben und Barrieren abbauen.
„Inklusionsoffensive in die Sportvereine“ beim Bahlinger Sport Club |
Kinder der inklusiven Ballschule lernen Rollstuhlbasketball kennen. Am vergangenen Freitag besuchten Rollstuhlbasketball-Referent Marco Hopp und BBS-Talentscout Tanja Wolf die inklusive Ballschule des Bahlinger SC. Mit dabei war auch die deutsche Rollstuhlbasketball-Nationalspielerin Svenja Mayer, die vergangenes Jahr unter anderem bei den Paralympischen Spielen in Tokio dabei war. Sie wurde vom Bahlinger SC eingeladen, da neben dem BBS-Vereinsbesuch auch die Konferenz „Sportimpuls Inklusion“ stattfand, bei der sie in einem Impulsbeitrag über ihr Leben im Rollstuhl und den Weg in den Parasport erzählte.
Es sind noch Plätze frei: Fortbildung Refresher Lunge mit Inhalten zu Long-Covid |
Vom 20.-22.05.2022 findet die Fortbildung Refresher Lunge statt, zu der sich Übungsleiterinnen und Übungsleiter mit einer Rehasport-Lizenz im Profil Innere Medizin noch bis zum 31. März anmelden können.
Die Paralympischen Spiele in Peking sind vorbei - für alle Kinder und Jugendliche mit Behinderung, die jetzt Lust bekommen haben, selbst sportlich aktiv zu werden, bieten wir einen Schnuppertag Para Tischtennis und Para Leichtathletik in Offenburg an.
Nach neun Wettkampftagen und 78 Medaillenentscheidungen sind die Paralympischen Spiele in Peking am Sonntag zu Ende gegangen. Der deutschen Mannschaft gelangen einige Überraschungen und Sensationen: In der Endabrechnung gab es 19-mal Edelmetall beim neunfachen Debütantenball. Wir ziehen Bilanz und werfen dabei insbesondere den Fokus auf unsere badischen Athletinnen und Athleten.
Badische Medaillensammlung geht mit 1x Gold und 2x Silber weiter
Im Biathlon-Rennen über die Mitteldistanz von zehn Kilometern bei den Paralympics 2022 haben Leonie Walter (SC St. Peter) und ihr Guide Pirmin Strecker bei den Frauen mit Sehbeeinträchtigung am gestrigen Dienstag Gold gewonnen.
Dem Team Deutschland Paralympics ist der Auftakt bei den Paralympischen Winterspielen in Peking mehr als gelungen, ganz besonders dominieren dabei die badischen Athletinnen und Athleten. Von den insgesamt acht Medaillen haben sich Marco Maier, Leonie Walter und Anna-Lena Forster jeweils mit Silber, zweimal Bronze, sowie zweimal Silber und einmal Gold belohnt.
Paralympics: BBS-Präsidentin Anja Hirschmüller und Ski-Ass Anna-Lena Forster im Badischen Tagblatt |
Zwei ebenso spannende wie erkenntnisreiche Interviews führte Frank Ketterer, Leiter der Sportredaktion des Badischen Tagblatt, mit BBS-Präsidentin Prof. Dr. Anja Hirschmüller und der deutschen Top-Skifahrerin Anna-Lena Forster (BRSV Radolfzell). Viel Spaß beim Lesen!
Paralympics starten: Forster und Fleig tragen Deutschlands Fahne |
Ein badisches Duo wird das Team Deutschland Paralympics bei der Eröffnungsfeier der Spiele in Peking ins „Vogelnest“ führen: Mit Anna-Lena Forster (Para Ski alpin) und Martin Fleig (Para Ski nordisch) werden zwei Paralympics-Sieger von PyeongChang 2018 heute Mittag gemeinsam die deutsche Fahne tragen.
Noch 1 Tag: Anna-Lena Forster in Peking 2022, Para Ski alpin |
Anna-Lena Forster ist die wohl Erfahrenste und zugleich Erfolgreichste im badischen Team. Seit 2013 fährt sie internationale Rennen im Slalom, Riesenslalom, Super-G, der Super-Kombination und der Abfahrt. In den vergangenen neun Jahren hat sie schon zahlreiche Rennen gewonnen, darunter zuletzt viermal Gold bei den Weltmeisterschaften in Lillehammer. Damit ruhen auf ihr die Medaillenhoffnungen. Sie betont aber zugleich, dass die starke chinesische Konkurrenz in den vergangenen zwei Jahren an keinen internationalen Wettkämpfen teilgenommen hat und auch die starke Japanerin Muraoka in Lillehammer nicht dabei war. „Die Karten werden in Peking nochmal neu gemischt“, so Forster in Sport in BW (Ausgabe 02/2022).