Solidarpakt V unterzeichnet: Rückenwind für den Sport im Land |

Jährlich 32 Millionen Euro mehr für den organisierten Sport in Baden-Württemberg: Ende Februar ist der Solidarpakt Sport V unterzeichnet worden. Verbände und Vereine profitieren unter anderem von einem Aufwuchs der Landesmittel für die Sportförderung von jährlich 16 Millionen Euro sowie von weiteren 16 Millionen Euro pro Jahr für den Vereinssportstättenbau, die das Land aus dem Sondervermögen des Bundes bereitstellt.

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann, Sportministerin Theresa Schopper und Finanzminister Dr. Danyal Bayaz sowie der Präsident des Landessportverbands Baden-Württemberg (LSVBW) Jürgen Scholz und die drei LSVBW-Vizepräsidenten Gundolf Fleischer, Gert Rudolph und Andreas Felchle haben am Mittwoch im Staatsministerium in Stuttgart den Solidarpakt Sport V unterzeichnet. Er bildet die Grundlage für die finanzielle und strukturelle Absicherung sowie die inhaltliche Weiterentwicklung des organisierten Sports in Baden-Württemberg in den Jahren 2027 bis 2031.

Sportverbände und Sportvereine können künftig mit jährlich 137 Millionen Euro Fördergeldern planen. Mehr investiert wird zum Beispiel in den Vereinssportstättenbau, in Kooperationsmaßnahmen zwischen Schulen oder Kindertageseinrichtungen und Sportvereinen sowie in die Förderung des Leistungssports.

Auch für die Qualifizierung von Trainer- und Übungsleiterpersonal, für die Sportschulen sowie für Sportgeräte stehen zusätzliche Mittel zur Verfügung. Das Gleiche gilt für das Freiwilligendienstformat „FSJ Sport und Schule“.

Hinzu kommen in den nächsten fünf Jahren seitens des Landes umfangreiche Investitionen in den kommunalen Sportstättenbau und die Sportstättensanierung, darunter die Sanierung von Schwimmbädern. Einmalig stellt das Land Baden-Württemberg darüber hinaus zusätzliche Mittel für Sport-Großveranstaltungen im Land bereit.

Auch der Situation steigender Kosten bei den Sportschulen im Land wurde durch eine Erhöhung der Betriebskostenzuschüsse Rechnung getragen.

„Planungssicherheit und Rückenwind“

„Der Solidarpakt Sport V ist ein eindrückliches Zeichen dafür, wie wertvoll der Sport für das Land Baden-Württemberg ist. Dass in Zeiten angespannter Haushalte zusätzliche Mittel für den organisierten Sport bereitgestellt werden, bestärkt uns in unserer Arbeit“, sagt LSVBW-Präsident Jürgen Scholz. „Die Vereinbarungen geben uns nicht nur Planungssicherheit, sondern auch den nötigen finanziellen Rückenwind für dringend notwendige Entwicklungen. Und sie bilden die Grundlage dafür, dass der Sport seiner gesellschaftlichen Verantwortung als größte Bewegung des Landes auch zukünftig gerecht werden kann. Unser Dank gilt der Regierung sowie allen Gesprächspartnern für die überparteiliche Unterstützung.“

Ministerpräsident Winfried Kretschmann erklärt: „Sport verbindet. Egal ob Fußball, Leichtathletik, Schwimmen oder Ski fahren – hier spielt es keine Rolle, woher ich komme oder was ich glaube. Im Sport geht es um gemeinsames Vorankommen, gegenseitige Unterstützung, Teamgeist, Fairness und Respekt. Keiner ist ohne Training, ohne Hilfe erfolgreich. Und die Erfahrung, dass in Niederlagen andere für einen da sind – das sind die Momente, die bleiben. Sport ist ein wichtiger Kitt für unsere Gesellschaft. Daher fördern wir den organisierten Sport mit seinen über vier Millionen Mitgliedern in den Sportvereinen im ganzen Land aus tiefster Überzeugung. Denn hier zahlt sich jeder Cent aus.“

„Eine wirklich starke Ansage“

„600 Millionen Euro für den Sport – gerade in Zeiten zurückgehender Steuereinnahmen – das ist wirklich eine starke Ansage", stellt Sportministerin Theresa Schopper fest. "Mit dem Solidarpakt V setzen wir ein klares, nachhaltiges Signal: Wir stehen fest an der Seite des Sports. Unsere Verbände und Vereine bekommen Rückenwind, verlässliche Planungssicherheit und echte Perspektiven, um sich weiterzuentwickeln. Wir bringen damit ganz konkret mehr Menschen in Bewegung – und vermitteln gleichzeitig Werte wie Teamgeist, Fairness und Zusammenhalt. Das stärkt jede und jeden Einzelnen und hält unsere Gesellschaft zusammen.“

„Unsere Sportvereine und Sportverbände leisten unverzichtbare Arbeit für unsere Gesellschaft, insbesondere für Kinder und Jugendliche. Investitionen in den Sport sind Investitionen in unsere Zukunft. Eine intakte sportliche Infrastruktur ist ein wesentlicher Bestandteil einer guten staatlichen Infrastruktur", sagt Finanzminister Dr. Danyal Bayaz.

„Bemerkenswert gute Partnerschaft“

Auch die drei LSVBW-Vizepräsidenten und Präsidenten der drei Sportbünde Baden-Württembergs bewerten die Vereinbarungen im Solidarpakt Sport V nach drei intensiven Verhandlungsrunden positiv: „Dieser Solidarpakt V spiegelt den gesellschaftspolitischen Stellenwert des Sports und des dabei ausgeübten Ehrenamts wider“, erklärt Gundolf Fleischer (Präsident Badischer Sportbund Freiburg). „Da dem Sport in punkto Maßstäblichkeit eine besondere gesellschaftliche Vorbildfunktion zukommt, ist das Ergebnis des Solidarpakts V zufriedenstellend, obwohl nicht allen beidseitig anerkannten Bedarfen entsprochen werden konnte.“

Gert Rudolph (Präsident Badischer Sportbund Nord) betont: „Wir betrachten es als unsere zentrale Aufgabe, die Zukunft der Vereine zu sichern. Dafür konnten mit dem Solidarpakt für die kommenden fünf Jahre die passenden Rahmenbedingungen geschaffen werden.“

„Landesregierung und organisierter Sport haben sich bei den Verhandlungen in der Mitte getroffen, wie es sich für einen demokratisch guten Kompromiss gehört“, stellt Andreas Felchle (Württembergischer Landessportbund) fest. „Der baden-württembergische „Soli V“ hat dadurch ein rund 30 Prozent höheres Volumen als sein Vorgänger – gegen den derzeitigen Trend bundesweit. Darin spiegelt sich bemerkenswert gute Partnerschaft, Planungssicherheit und Verlässlichkeit wider.“

Text und Bild: Badischer Sportbund Nord

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7. BBS-Schwimmfest am 4. Juli 2026 |

Am 4. Juli 2026 findet das 7.BBS-Schwimmfest im Hallenbad in Freistett statt.

Im Vordergrund dieser Veranstaltung steht der Spaß am Schwimmen und das Spielen im Wasser. Im Rahmen unseres Schwimmfestes wollen wir einerseits den Schwimmanfängern eine erste Möglichkeit bieten an einem Schwimmwettkampf teilzunehmen und andererseits auch all denjenigen Schwimmern, die schon längere Zeit im Wettkampfgeschehen dabei sind, Lust an einer anderen Art des Wettkampfes geben. Dabei spielen die korrekt ausgeführten Wettkampftechniken und Regeln des Wettkampfschwimmens nur eine untergeordnete Rolle.

Bei diesem Schwimmfest steht nicht die Wertungen eines Einzelnen, sondern vielmehr die Mannschaftswertung im Vordergrund.

Weitere Informationen zur Veranstaltung sowie zur Anmeldung gibt es hier.

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Anmeldung ab sofort möglich: Mit starken Partnern in die „SportWoche für Alle“ |

Der Deutsche Behindertensportverband (DBS) sowie seine Landes- und Fachverbände rufen das vierte Jahr in Folge bundesweit die Sportvereine auf, ihre Angebote bei der „SportWoche für Alle“ zu präsentieren. Für die diesjährige Aktionswoche vom 19. bis 26. September ist das Anmeldeportal ab sofort geöffnet. Kräftigen Rückenwind erhält der DBS durch zwei namenhafte Partner: Die Stiftung Allianz für Kinder und McDonald's. Sportarten ausprobieren, eigene Stärken entdecken und diese gemeinsam im Sportverein weiterentwickeln – genau dafür steht die SportWoche für Alle.

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Anfängerschwimmen mit Kindern mit Behinderung |

Fortbildung von BBS und BSV

Wie können inklusive Schwimmkurse gelingen? Und wie können Trainerinnen und Trainer Unsicherheiten abbauen, wenn sie mit Kindern mit Behinderung arbeiten? Mit diesen Fragen beschäftigten sich Anfang März insgesamt 21 Schwimmtrainerinnen und -trainer im Rahmen einer dreitägigen Fortbildung.

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Paralympics: Die doppelte Gold-Leni und Medaillenregen in der Loipe |

Die zweitgrößte deutsche Mannschaft in der 50-jährigen Geschichte der Paralympischen Winterspiele, ein Sportarten-Rekord und ein in der Breite sehr starkes Ergebnis – das Team Deutschland Paralympics hat beim Comeback in den europäischen Alpen mit herausragenden Leistungen und emotionalen Momenten überzeugt. Anna-Lena Forster sorgte für die beiden deutschen Goldmedaillen. Weitere Sprünge nach ganz oben aufs Podest gelangen zwar nicht, doch 17 Edelmetalle und zahlreiche Spitzenplatzierungen insbesondere von jungen Athlet*innen machen Mut für die Zukunft.

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Inklusives BBS-Kinder- & Jugendsportfest am 13. Juni 2026 |

Am Samstag, 13. Juni 2026, findet in der Rheintalhalle Sandweier ein abwechslungsreicher Sporttag statt, der Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung zusammenbringt und Raum für Bewegung, Begegnung und neue Erfahrungen schafft.

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Para Ski alpin-Team hofft auf Forster – und auf „Überraschungen“ |

Am Samstag starten die Paralympics für das deutsche Para Ski alpin-Team mit dem Abfahrts-Rennen in Cortina d’Ampezzo. Mit sieben Athletinnen und Athleten sowie zwei Guides ist es das größte Aufgebot seit 16 Jahren – und Bundestrainer Justus Wolf nach der ersten Trainingsfahrt bei hervorragenden Bedingungen positiv gestimmt. Die Medaillenhoffnungen ruhen insbesondere auf Anna-Lena Forster.

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Para Ski nordisch: Gefeiert wird in jedem Fall |

Zweimal Gold, sechsmal Silber und fünfmal Bronze – so lautete die deutsche Bilanz im Para Ski nordisch bei den Paralympics 2022 in Peking. Und wie viele werden es nun in Italien? Der Bundestrainer Ralf Rombach will keine Vorgabe machen. „Das Rennen ist in allen Klassen so offen wie selten“, sagt er. Der bisherige Saisonverlauf vor allem im Para Biathlon allerdings macht Mut.

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Übungsleiterausbildung Orthopädie erfolgreich abgeschlossen |

Von Donnerstag bis Sonntag fand an der Sportschule in Baden-Baden Steinbach der zweite Teil der Rehasport-Ausbildung im Bereich Orthopädie statt. Zum Abschluss mussten die Teilnehmenden sowohl eine schriftliche Prüfung als auch eine praktische Lehrprobe absolvieren.

Alle 18 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben die Ausbildung erfolgreich bestanden und können nun ihre Tätigkeit als Übungsleiterinnen und Übungsleiter im Bereich Orthopädie aufnehmen.

Wir gratulieren herzlich und wünschen viel Freude und Erfolg bei der Arbeit mit ihren Gruppen.

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Neuer Inklusiver Schwimmstützpunkt in Pforzheim |

Der Badische Behindertensportverband (BBS) und der Badische Schwimm-Verband (BSV) freuen sich, bekannt geben zu können, dass mit dem SSC Sparta Pforzheim ein weiterer Inklusiver Schwimmstützpunkt (ISSP) gewonnen werden konnte. Es ist der vierte ISSP im Rahmen des Projekts „Inklusives BADEN“, der sich für das Anfängerschwimmen von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung einsetzt.

Mit dem SSC Sparta Pforzheim wurde ein Schwimmverein hinzugewonnen, der über langjährige Erfahrung mit inklusiven Schwimmangeboten verfügt. Der Verein ermöglicht Kindern und Jugendlichen mit Behinderung sowohl in Nichtschwimmerkursen als auch in Kleinkind- und weiterführenden Schwimmkursen die Teilnahme. In den vergangenen Jahren nahmen unter anderem Kinder mit körperlicher Behinderung, Kleinwuchs sowie Kinder mit geistiger Behinderung an den Schwimmkursen des Vereins teil.

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